
Hey, ich bin Sonja aka Sunny und bin 27 Jahre jung. Ich liebe es Dinge zu erschaffen, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Kunst ist ja bekanntlich überall und wenn man so darüber nachdenkt, merkt man ganz schnell, dass man ihr täglich begegnet. So sehe ich zum größten Teil das Leben, die Natur und auch meine Arbeit. Für mich war es schon immer ein Traum mir mein Leben mit etwas zu finanzieren was mir auch wirklich Spaß macht und mich erfüllt - und genau das tut es was ich heute mache. Das Sunny Ink habe ich 2023 eröffnet. Bis dahin haben mich einige Abzweigungen begleitet.

Kurz nach meinem Schulabschluss fing ich eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin an. Schnell hab ich gemerkt, dass das nichts für mich ist. Danach absolvierte ich erfolgreich eine Ausbildung zur Friseurin. Keine ganze zwei Jahre hat es gedauert bis ich gemerkt habe, dass mir etwas fehlt. Ich begann nebenberuflich in einem Kosmetikstudio zu arbeiten. Beauty/ Make Up machte mir auch schon immer Spaß. Es war so toll die perfekten Augenbrauen zu kreieren, meinen Kundinnen etwas Erleichterung und Zufriedenheit in den Alltag zu bringen. Für jede Behandlung die ich dort ausgeführt habe, hatte ich vorab auch entsprechende Schulungen abgeschlossen. Dort begann ich mit dem Permanent - Make Up. Es hat mich jedes Mal fasziniert wie viel es ausmacht mit Form und Farbe die Schönheit meiner Kundinnen zu unterstreichen. Das tut es heute noch. Und am schönsten ist das Feedback welches man von jeder einzelnen Person bekommt, wenn sie glücklich und zufrieden aus die Tür geht.

2021 habe ich dann das Tätowieren für mich entdeckt. Nicht allzu weit entfernt vom Permanent - Make Up. Wobei man es doch ganz klar unterscheiden muss. Anfangs habe ich ausschließlich „tiny tattoos“ gemacht, bis ich irgendwann mehr wollte und die Nachfrage kam auch immer öfter ob ich denn nicht auch mal etwas größeres machen würde. Nun was soll ich sagen. Ich bin dem Fineline Stil treu geblieben, aber habe natürlich auch mit der Zeit meine eigene „Handschrift“ entwickelt und biete auch teilweise größere Motive an.

Für mich ist das Tätowieren fast wie eine Therapie. Während des Stechens bin ich ganz bei mir. Ich fokussiere mich nur auf das Hier und Jetzt und möchte das Beste aus dem gemeinsam gewählten bzw. erstellten Motiv herausholen. Die glücklichen Gesichter, wenn das Tattoo fertig ist, sind einfach unbezahlbar. Es verging noch keine einzige Sekunde in der ich meinen Schritt in die Tattooszene bereut habe. Im Gegenteil, ich bin dankbar diesen Beruf ausüben und andere Menschen mit meiner Kunst schmücken zu dürfen.